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Los geht's

Radio Glasnost

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Im Sommer 1987 ging im geteilten Berlin Radio Glasnost an den Start. Eine in West-Berlin produzierte und von dort ausgestrahlte Radiosendung mit Beiträgen der DDR-Opposition für die Hörer zwischen Magdeburg und Frankfurt (Oder), zwischen Neubrandenburg und Bad Liebenwerda. 
Was erhofften sich die Macher?  Wie kamen die Beiträge von Ost nach West? Wie reagierte die Stasi auf die Sendung? 

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Die Geschichte beginnt westlich und östlich der Berliner Mauer, denn in beiden Stadthälften bestand bei einer kleinen Gruppe von Menschen der Wunsch, eine unabhängige und kritische Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Auf westlicher Seite bestand der Rundfunk bis in die 1980er Jahre nur aus den öffentlich-rechtlichen TV- und Radiosendern. In der DDR existierte die Pressefreiheit nur auf dem Papier.

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Gemäß der Verfassung der DDR war die Freiheit der Presse gewährleistet. Dies entsprach jedoch zu keinem Zeitpunkt der Realität, denn die ebenfalls per Verfassung festgeschriebene führende Rolle der SED verbot jegliche Kritik am System.
Wer sich dennoch kritisch äußerte, konnte wegen „staatsfeindlicher Hetze“ (§106) oder „öffentlicher Herabwürdigung“ (§ 220) angeklagt werden. Ein Recht auf Informationsfreiheit existierte nicht und das DDR-Strafgesetzbuch verbot die Übermittlung von Informationen an westliche Journalisten. 

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Ost wie West benutzten stets den Rundfunk und später auch das Fernsehen, um die Zuhörer und Zuschauer von der Überlegenheit des eigenen Systems zu überzeugen. Seit Beginn des Kalten Krieges sendete der Westen auch für den Osten: vom mobilen „Studio am Stacheldraht“ über das RIAS-Programm „Berlin spricht zur Zone“ bis hin zu TV-Politmagazinen wie „Kontraste“ oder „Kennzeichen D“. Diese waren jedoch stets vom Westen über den Osten gemachte Sendungen. Radio Glasnost hingegen war der Versuch, kritische DDR-Bürger selbst ihr eigenes, freies Programm gestalten zu lassen.

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Erste Versuche, Gegenöffentlichkeit herzustellen

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Till Böttcher beim Drucken der Umweltblätter
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Radio Glasnost hatte einige gedruckte Vorläufer: die Umweltblätter oder der Friedrichshainer Feuermelder waren – meist unter dem schützenden Dach der Kirche produzierte – kritische Publikationen einzelner oppositioneller Gruppen. Sie widmeten sich Themen, die ansonsten in der DDR tabu waren: Umweltprobleme, Menschen- und Bürgerrechte oder die Manipulationen der Wahlen.

Einige aus der DDR ausgewiesene Dissidenten versuchten, auch in West-Berlin und der Bundesrepublik auf diese Themen aufmerksam zu machen. Ab 1986 erschien in der West-Berliner taz regelmäßig eine Ostberlin-Seite, die von Mitgliedern der Friedens-, Menschenrechts- und Umweltbewegung in der DDR gestaltet wurde. Hierfür wurde ein grenzübergreifendes Netzwerk aufgebaut, um heimlich Technik und Material nach Ost-Berlin und die fertigen Beiträge nach West-Berlin zu schmuggeln.

Einen eigenen Radiosender auf die Beine zu stellen, schien zunächst unmöglich. Der DDR-Opposition fehlte es an dem nötigen Equipment und auf eine offizielle Genehmigung brauchte man gar nicht erst zu hoffen.

Der Piratensender Schwarzer Kanal war dann ein erster Versuch, auch ohne staatliche Erlaubnis on air zu gehen. Die Texte wurden in Ost-Berlin verfasst und in West-Berlin auf Band gesprochen und gesendet. Drei Mal ging der Schwarze Kanal auf Sendung. Bei der zweiten Ausstrahlung unterbrach die Staatssicherheit mit Störsendern kurzzeitig die Übertragung; die dritte Ausstrahlung wurde bereits nach sechs Minuten unterbunden. Das Projekt war vorerst gescheitert. Bis Radio 100 eine eigene Lizenz bekam.



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Till Böttcher beim Drucken der Umweltblätter
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Tom Sello über die Bedeutung der Westmedien für DDR-Bürger
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Ab den späten 1960er Jahren verschafften sich linke Gruppen in West-Berlin und der Bundesrepublik immer wieder über Piratensender Gehör. Allerdings wurden damals Radio und Fernsehen ausschließlich als öffentlich-rechliche Aufgabe angesehen. Private Sender gab es bis Mitte der 1980er Jahre nicht.
Mit der Gründung des Freundeskreis Freier Radios Berlin im Jahr 1985 wurde schließlich versucht, die Interessen und Aktivitäten der sehr heterogen freien Radiomacher-Szene zu bündeln. Als der Berliner Kabelrat ein Jahr später zwei Frequenzen zur Vergabe ausschrieb, ergriff man die Gelegenheit und gründete mit Gleichgesinnten die Radio 100  Anbietergemeinschaft. Am 1. März ging Radio 100 als erster Privatsender Berlins auf UKW 100,6 MHz auf Sendung.

Anfangs musste man sich die Frequenz allerdings mit Radio Hundert,6 teilen. Die beiden Sender hätten unterschiedlicher kaum sein können. Der Übergang im Programm um 19 Uhr machte dies besonders deutlich: Nachdem das Programm von Hundert,6 mit dem Abspielen der Nationalhymne beendet wurde, begrüßte Radio 100 seine Hörer mit einer Klospülung.

Im Dezember 1987 wechselte der alternative Sender gemeinsam mit Radio Berlin auf die Frequenz 103,4. Nun sendete Radio 100 täglich für sechs statt der bisherigen vier Stunden.

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Dieter Rulff über die Probleme des links-alternativen Senders
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Radio Glasnost war eine Ost-West-Kooperation und die wohl ungewöhnlichste Sendung von Radio 100. Ab dem 31. August 1987 wurde jeweils am letzten Montag eines Monats von 21 bis 22 Uhr aus und über die DDR berichtet. Neben viel Musik gab es Interviews, Kurzbeiträge und Veranstaltungshinweise. Die West-Berliner Redaktion verstand sich hierbei lediglich als Medium – die Inhalte sollten DDR-Bürger selbst bestimmen können.

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Initiatoren der Sendung waren Dieter Rulff, Redakteur bei Radio 100, und Roland Jahn, ein ehemaliges Mitglied des Jenaer Friedenskreises, der seit seiner Ausweisung im Jahr 1983 unter anderem als Vermittler zwischen westdeutschen Journalisten und oppositionellen Gruppen in der DDR aktiv war. Die Moderation der Sendung übernahm Ilona Marenbach von Radio 100. Nicht immer war man einer Meinung. Im Folgenden schildern die Protagonisten ihre Ideen und Hoffnungen, aber auch einige Hürden.

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Dieter Rulff erzählt, wie es zu Radio Glasnost kam
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Roland Jahn als Mitinitiator der Sendung über das Konzept von Radio Glanost
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Ilona Marenbach spricht als Moderatorin von Radio Glasnost über Probleme bei der Produktion
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Roland Jahn über den Lernprozess der DDR-Opposition
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Alle Sendungen in voller Länge gibt es hier: Audioarchiv

Am 22. Juli 1987 ging Radio Glasnost erstmals auf Sendung. Hier gibt es die erste halbe Stunde der Pilotsendung zum Reinhören – in Form eines Mitschnitts der Stasi.
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Bei Radio Glasnost gab es natürlich nicht nur Wortbeiträge zu hören. Musik spielte eine sehr wichtige Rolle. Hier waren viele Songs zu hören, die das Radio der DDR aus Gründen der künstlerischen und politischen Zensur nicht spielte. Roland Jahn und Ilona Marenbach erinnern sich an das besondere und oft auch eigenwillige Programm.

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Roland Jahn war auch die Musik aus der DDR wichtig
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Ilona Marenbach suchte nach dem Garagen-Rock in der DDR
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Das in Ost-Berlin produzierte Material wurde von Journalisten, Diplomaten und Bundestagsabgeordneten über die Grenze gebracht. Da sie nicht kontrolliert werden durften, waren sie als Kuriere bestens geeignet. Einige Manuskripte und Kassetten wurden auch ganz regulär per Post geschickt – zur Sicherheit allerdings an eine fiktive Nachbarin von Dieter Rulff. 

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Roland Jahn berichtet, wie das Material nach West-Berlin kam
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Dieter Rulff erinnert sich an Sorgen und Ängste
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Radio Glasnost richtete sich hauptsächlich an kritisch-denkende DDR-Bürger auf der Suche nach unzensierten Informationen aus ihrem Land.
Mit selbstgedruckten Handzetteln wurde zum Beispiel in Prenzlauer Berg auf die Sendung aufmerksam gemacht. Einige Ost-Berliner Hörer zeichneten die Beiträge auf und gaben die Mitschnitte heimlich an Freunde in anderen Städten und Landesteilen weiter, die dort den Sender nicht empfangen konnten. 

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Tom Sello hat die Sendungen aufgezeichnet und an Freunde verteilt
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Auf den Piratensender Schwarzer Kanal hatte die Stasi mit hektischer Betriebsamkeit reagiert. Von der Pilotsendung von Radio Glasnost am 22. Juli 1987 wurde der Geheimdienst scheinbar überrascht. Erst kurz vor Ausstrahlung der zweiten Sendung lag eine erste Einschätzung vor: Radio Glasnost würde versuchen, „feindlich-negative Kräfte in der DDR zu aktivieren“ und die staatliche Ordnung der DDR „verächtlich“ machen.

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Zunächst versuchte das DDR-Regime, die Sendung bei potentiellen Hörern zu diskreditieren.
Im Februar 1988 behauptete ein Artikel im SED-Zentralorgan Neues Deutschland, dass jene DDR-Bürger, die bei Radio Glasnost mitwirken, „Verräter“ sind. Sie hätten „in das Lager des Gegners“ gewechselt und würden nun gemeinsam mit „imperialistischen Geheimdiensten" versuchen, eine DDR-Opposition zu schaffen. Die Zeitung bezichtigte insbesondere Roland Jahn, im Auftrag eines westdeutschen Geheimdienstes „Hetz- und Verleumdungskampagnen“ gegen die DDR zu lancieren. Der Artikel war als Drohung gemeint.

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Ausschnitt aus dem Stasi-Schulungsfilm "Der verfassungsfeindliche Verfassungsschutz", erstellt durch die für Spionageabwehr zuständige HA II (Quelle: BStU, MfS, HA II, Vi, Nr. 114)
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Roland Jahn ließ sich von den Maßnahmen nicht entmutigen
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Störsender gegen die Störenfriede

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Eine Karte der Stasi zeigt den Erfolg der Störsender (Quelle: BStU, MfS, BV Berlin, Abt. III, Nr. 691, Bl. 77)
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Die Medienkampagne gegen Radio Glasnost war nur bedingt erfolgreich. Sie säte zwar Misstrauen, brachte die Macher aber nicht zum Schweigen. Gegen eine gezielte Störung der Übertragung sprach jedoch zunächst, dass man mit Protesten aus dem Westen rechnen musste. Erst im Frühjahr 1988 entschied die Stasi, trotzdem Störsender einzusetzen.
  
Aktion David 1 unterbrach am 28. März 1988 die achte Sendung von Radio Glasnost mit 12 Störsendern für insgesamt 18 Minuten. Um gezielt nur einzelne besonders unliebsame Teile der Sendung stören zu können, versuchte die Stasi vorab an Informationen zum Sendeablaufs zu gelangen.

Auf David 2 war die Stasi inhaltlich weniger gut vorbereitet, dafür verfügte sie nun über sechs weitere Störsender. Mit 64 „Empfangsstützpunkten“ in Ost-Berlin und weiteren in den Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder, Cottbus, Neubrandenburg und Magdeburg überprüfte sie die Effektivität der eigenen Maßnahme. Auch in West-Berlin kontrollierten Kontakte der Auslandsspionage, ob die Störungen erfolgreich waren. Insgesamt wurden am 25. April 1988 14 Minuten der 60-minütigen Sendung mit Störungen überlagert – Beiträge zur Übersiedlung, zur Verweigerung des Wehrdienstes, zur wirtschaftlichen Lage der DDR, zum für den Empfang nötigen Umbau älterer Radiogeräte, zu kommenden Veranstaltungen sowie Hinweise der Moderatorin auf die Störmaßnahmen sollten für die DDR-Bürger nicht zu hören sein. In verschiedenen Karten wurde der Erfolg dokumentiert.


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Eine Karte der Stasi zeigt den Erfolg der Störsender (Quelle: BStU, MfS, BV Berlin, Abt. III, Nr. 691, Bl. 77)
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Roland Jahn über den zwiespältigen "Erfolg" der Stasi
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Die Stasi in der Zwickmühle

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Mielkes Stellvertreter verkündet das Ende der Aktion (Quelle: BStU, MfS, HA III, Nr. 494, Bl. 26-29)
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Nach zwei Versuchen störte die Stasi die Ausstrahlung von Radio Glasnost nicht mehr.
Die Reaktionen der westdeutschen Medien hatten für ein Abwägen gesorgt, denn die Störungen schienen Radio Glasnost überhaupt erst bekannt gemacht zu haben. Das MfS resümierte, da die Sendung scheinbar nur bei jenen DDR-Bürgern auf Interesse stoßen würde, die man eh bereits „unter Kontrolle“ halte, sollte man auf weitere Störversuche lieber verzichten, um „keine unnötige Aufwertung des Senders zuzulassen“. Dennoch beobachtete das MfS die Sendung auch weiterhin: Jede Folge wurde aufgezeichnet, transkribiert und intern ausgewertet.

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Mielkes Stellvertreter verkündet das Ende der Aktion (Quelle: BStU, MfS, HA III, Nr. 494, Bl. 26-29)
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Ilona Marenbach über eine verhinderte Recherche zu Umweltschäden in der DDR
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Nach dem Fall der Berliner Mauer sendete Radio Glasnost ein letztes Mal im November 1989. Nun konnten die Mitglieder der Oppositionsgruppen erstmals live im Studio in der Potsdamer Straße in Schöneberg dabei sein und Interviews geben. Ein bewegender Moment.

Doch was hat Radio Glasnost gebracht?
Die einstigen Macher ziehen Bilanz.

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Ilona Marenbach trifft die DDR-Opposition im November 1989
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Dieter Rulff reflektiert die historische Bedeutung von Radio Glasnost
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Tom Sello über die Bedeutung von Radio Glasnost
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DIE KULTURINGENIEURE
Pestalozzistraße 5-8
13187 Berlin

Konzept und Text:
Stefanie Eisenhuth
Tim Köhler

Kamera & Fotos:
Stefanie Eisenhuth

Schnitt & Ton:
Tim Köhler

Mit freundlicher Unterstützung von:
Der Berliner Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (LStU Berlin)

Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

Archiv des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU)

Wir bedanken uns ganz herzlich bei: 
Dr. Jens Schöne, Frank Ebert, Christoph Ochs, Ilona Marenbach, Tom Sello, Dieter Rulff, Roland Jahn, Astrid Rose, Dominik Bretsch, Fred Pilarski und Lutz Schurack 

Bildnachweise:

Bildmotiv "Mauerfall":
Sue Ream [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Die zeitgenössischen Fotos von "Radio Glasnost" wurden der ARD-Sendung "Kontraste: das Magazin aus Berlin" vom 25. August 1987 entnommen.

Das Foto von Tom Sello entstammt dem Archiv der
Robert-Havemann-Gesellschaft, Fotograf: Siegbert Schefke

www.diekulturingenieure.de


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Übersicht

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Kapitel 1 Die Vorgeschichte

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Kapitel 2 Die Sendung

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Kapitel 3 Das Netzwerk

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Fullsizerender

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Kapitel 4 Die Opposition

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Kapitel 5 Die Stasi

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Stoersender fotor
Kapitel 6 Resümee

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Kapitel 7 Impressum & Links

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